Keep calm and buy camera

Da sind wir wieder. Leider hatten wir die letzten Tage nur durch unsere Blogabstinez geglänzt. Deswegen wird es jetzt wieder Zeit einen kleinen Bericht loszuwerden.

Seit der Kochaktion auf Bali sind bereits einige Tage vergangen. Wir haben unter anderem noch den Muttertempel auf Bali besucht, welcher der älteste Tempel (obwohl direkt unter einem aktiven Vulkan gebaut) von Bali ist. Außerdem haben wir einen Tag vor unserem Flug weiter nach Neuseeland einen sehr großen Fehler gemacht. Wir waren in Candidasa Schnorcheln. Ansich keine schlechte Sache, IM Gegenteil waren die Korallen und Fische atemberaubend. Nur haben wir beim all morgendlichen Sonnencremen nicht bedacht ein besonderes Augenmerk auf den Rücken zu legen (Dieser war während den drei Stunden eigentlich durchgehend in der prallen Sonne).
Letztlich hatten wir am Abreisetag zwei ordentlich verbrannte Exemplare die nur so nach einem 18kg Rucksack schreiten ("AUA").

Nach einer schier endlosen Reise (14 Stunden via Melbourne) wurden wir endlich mit der Ankunft in Auckland und damit Neuseeland belohnt. Immerhin legten wir den letzten Flug mit dem Privatjet aus Mittelerde zurück. Neuseeland ist echt weit weg von Deutschland. Quasi am Arsch der Welt. Naja gefühlt zu mindestest.

In Auckland kamen wir im Attic Backpackers unter was für uns Hostel-Rookies ein guter Start war. Auckland selbst hatte gerade den Ausnahmezustand wegen dem Sieg beim Rugby-Weltcup hinter sich gebracht und war dem entsprechend überall mit den schwarzen Flaggen der All Blacks geschmückt. Leider verpassen wir die Ankunft der Mannschaft in Auckland genau um einen Tag. Aber vielleicht bietet sich ja noch an anderer Stelle eine Möglichkeit.

Statt mit Sightseeing begannen wir unseren ersten Tag in Auckland mit einer kleinen Kamera-Odyssee. Unsere Kamera hatte sich bereits während der Woche auf Bali durch einige Probleme bemerkbar gemacht. Das Objektiv bzw. dessen Mechanik zum ein und ausfahren hatte sich nach und nach immer mehr verabschiedet, sodass wie letztendlich keine Bilder mehr machen konnten. Nach einer Tour durch Auckland Kameraläden und Elektronikreparaturcentern war die Diagnose Totalschaden. Ein Ersatzobjektiv hätte zum einen mit 200-300 NZD sehr viel gekostet zum anderen wäre die Kamera mindestens zehn Tage in Reparatur gewesen. Es standen dann verschiedene Pläne wie baugleiche Sony RX100 I im neuseeländischen Ebay (Trade Me) zu ersteigern sowie auf kostengünstige einfachere Kameras umzusteigen in Konkurrenz. Letztlich machte allerdings eine Sony RX100 III bei einer Tasse Roadrunner Long Black (Kaffee) das Rennen. Die Bedienung und auch die Bildqualität sind sehr ähnlich oder besser nur der Preis hat mächtig ins Reisebudget geschlagen. Außerdem hat der Verkäufer nicht schlecht geschaut den Betrag in 20 NZD Scheinen gezahlt zu bekommen. Das war leider die einzige Stückelung die der geplünderte Geldautomat rausrücken wollte.

Außerdem sei an dieser Stelle die außerordentliche Benutzerunfreundlichkeit des AT (Auckland Transport) hervorgehoben. Gleich bei der ersten Fahrt mit unserem Tagesticket wurden wir mit jeweils 5 NZD Penalty bestraft weil wir vergessen hatten nach der Bahnfahrt unsere Tickets zu deaktivieren. Was bei einem Tageseticket, welches 24h gilt die unnötigste Regelung ist die ich je gesehen habe. Höchst wahrscheinlich ist der Umstand der Datemsammelwut des ATs der Tatsache geschuldet, dass durch die Aktivierung und Deaktivierung der Tickets (RFID Tag) an den Haltepunkt komplette Bewegungsprofile jedes Reisenden geliefert werden. Wäre mal interessant wie viele Touristen in die selbe Falle treten. Also ab jetzt immer schön ein und ausstellen.

Nach dem das Kamera Problem gelöst war machten wir uns direkt mit unserem mittlerweile ans Herz gewachsenen Tageseticket auf den Weg nach Devonport und Mount Eden und erklommen dabei gleich zwei der ca. 50 Vulkane die im Stadtgebiet von Auckland zu finden sind. Schon etwas verrückt diese Vorstellung direkt neben aktiven Vulkanen zu schlafen. Auch verrückt ist die Tatsache, dass man so gut wie überall sich in die Tiefe stürzen kann. So auch von der Habour Bridge oder vom Wahrzeichen der Stadt dem Skytower.

Die Stadt ist wirklich sehr schön und es gibt mehr zu sehen und zu erleben als das was wir die letzten beiden Tage gesehen haben. Unsere Reise führt uns allerdings erst einmal nordwärts Richtung Paihia und Bay of Islands von dort werden werden wir dann auf dem Weg zurück noch einmal Auckland zu Gesicht bekommen.

Hier gehts zu den Bildern von Auckland