Bay of Islands

Kia Ora an alle die unseren Blog so fleißig verfolgen und ein dickes Dankeschön an dieser Stelle! Wir freuen uns sehr darüber ☺
Wir haben in den letzten Tagen wieder einiges erlebt.

Unsere Reise ging weiter von Auckland in den Norden in Richtung Paihia und die wunderschöne Bay of Islands...die Fahrt dauerte ca. 3,5 Stunden mit dem Bus aber die ging sehr schnell vorbei, denn wie wir am eigenen Leib erfahren durften haben die neuseeländischen Busfahrer doch einen kleinen Gasfus 😉 aber es hat alles gut geklappt und wir erreichten sicher am Abend (ca. 21 Uhr) Paihia. Während der Fahrt kam uns die Polizei entgegen die uns und die anderen Autofahrer an die Seite winkte. Wir haben zunächst überhaupt nicht kapiert was passiert bis ein weiteres Auto kam mit einem Schild: "Slow down House following"
Wir haben uns beide angesehen und nur noch gelacht. Wir dachten, dass das ein schlechter Witz ist, doch dann kam tatsächlich ein Truck mit zwei Häusern beladen an uns vorbei und aufgrund der Breite verstanden wir auch warum wir an die Seite fahren mussten. Das war mal ein Erlebnis der anderen Art aber hier auf Neuseeland wohl ganz normal. Der Busfahrer war wie so viele Einheimische sehr freundlich und hilfsbereit. Uns ist während der Fahrt eingefallen, dass wir noch nichts für unser Abendbrot eingekauft hatten...aber alles kein Problem der Busfahrer war zufälligerweise aus Paihia und konnte und gleich sagen wo wir hin müssen. Wir hatten dann noch 10 Minuten Zeit um alles zu besorgen bevor der Supermarkt die Pforten dicht machte. Punktlandung würde ich sagen 😀👍!
Mit dem Hostel hatten wir auch sehr viel Glück und bekamen ein Upgrade in ein Zimmer mit eigenem Bad zum gebuchten und günstigeren Preis für die nächsten 3 Nächte.

Wir starteten an unserem ersten Tag mit einer Fährfahrt nach Russel und von dort aus ging unser Segelturn los mit der R. Tucker Thompson. Zunächst bekamen wir eine kurze Sicherheitseinweisung (Life Jacket etc.) und was wir beachten müssen wenn sich während des Segelturns der Mast dreht. Danach konnten wir uns noch im Bauch des Schiffs die Küche und die Kajüten anschauen bevor es endlich losging. Wir segelten durch die wunderschöne Bay of Islands, vorbei an den vielen verschiedenen Inseln man fühlte sich wie bei Fluch der Karibik nur das Outfit hat noch gefehlt 😉😁
Das beste war, dass wir tatkräftig beim Setzen der Segel mithelfen durften und die Möglichkeit hatten gut gesichert auf den Mast zu klettern oder Gallionsfigur zu spielen👍 der absolute Hammer und das Wetter spielte perfekt mit...Sonne 🌞 und Wolken im Wechsel und viiieeel Wind 🍃 für unsere Segel, so konnten wir richtig Schräglage bekommen.
Wir stoppten in der Mittagszeit in einer Bucht mit einem super schönem Strand wo man die Möglichkeit hatte das Segelschiff mit Hilfe eines Schlauchbootes zu verlassen und einen Sparziergang auf einen Hügel zu machen mit einem Ausblick bei dem uns die Spucke wegblieb...schaut euch einfach die Bilder an die sprechen für sich! Auf der Tour haben wir zwei Hamburger kennengelernt mit Ihrem Sohn Michel der erst 10 Monate alt war und Sie haben uns erzählt das der Kleine den Flug sehr gut überstanden hat und im Camper auch sehr gut schlafen würde...besser als daheim😉 die Zeit zu Dritt würden alle sehr genießen.Nur schade, dass der kleine Michel irgendwann garnicht mehr weiß, dass er schon mal auf Neuseeland am anderen Ende der Welt war. Dafür ist er einfach noch zu klein. Aber man sieht es geht alles man muss nur wollen! Wir hätten uns keinen schöneren Start in Paihia vorstellen können.

Am Tag drauf machten wir uns auf den Weg mit Kiwi Experience zum nördlichsten Punkt der Nordinsel dem Cape Reinga. Auf unserer Fahrt sahen wir viele Kühe, Pferde und natürlich viele Merino Schafe 🐑. Unser Busfahrer hieß Aeriel und war super drauf mit viel Witz und Humor. Ich muss nur ehrlich dazu sagen, dass ich mich zunächst über sein Tempo und die Art wie er mit dem Bus in die Kurven fuhr sehr wunderte...ziemlich schnell für mein Geschmack. Auf unserem Weg in Richtung Norden machten wir einen Stop in einem Kauri Wald. Die Kauri Bäume können bis zu 6000 Jahre alt werden und sind ziemlich groß. Dort sah es aus wie bei einer Jungelwanderung im Film Jurrasic Park. Wir hatten schon Angst, dass gleich ein Dino um die Ecke kommt 😉.

Am Ninety Mile Beach angekommen der so unendlich lang ist, dass wir mit dem Bus auf dem Strand entlangfahren konnten mit einem Schnitt von 80 km/h und das eine halbe Stunde lang...immer gerade aus, haben wir dann auch gecheckt, dass der Bus höher gelegt ist, Allrad Antrieb hat und aus diesem Grund auch so schnell Kurven fahren kann auch am Strand und zum Teil ins flache Wasser wir hatten einen riesen Spaß und der Fahrer kannte sich mit seinem Bus sehr gut aus und machte die Tour glaube ich jeden Tag. Wir fuhren dann weg vom Strand durch einen Siel gut gefüllt mit Wasser und durch ziemlich tiefen Sand zu den Dünen vom Ninety Mile Beach. Hier hatten wir die Möglichkeit auf Boards die Dünen runter zu flitzen. Das war der absolute Hammer. Unser Busfahrer hat natürlich Dank seines täglichen Trainings die längste Fahrt gehabt. Ein Meter weiter und er wäre direkt im Bus auf seinem Platz gelandet.

Weiter ging es zum Cape Reinga dem nördlichsten Punkt der Nordinsel wo der Pazifik auf das Tasmanische Meer trifft. Das kann man sehr gut an der unruhigen See sehen. Auf unserem Rückweg machten wir noch einen Stop in einem sehr bekannten Fish'n Chips mit dem Namen Mangonui Fish Shop. Hier hatte man die Möglichkeit fangfrische Meerestiere 🐙🐟 zu essen mit Blick in den Hafen und der untergehenden Sonne. Man sah sogar den ein oder anderen Pinguin 🐧 auf alten Booten sitzen. Die waren alle am chillen. Echt super lecker und das Ambiente war perfekt. 😜 Alles in allem kann man sagen, dass Paihia einfach perfekt war und der Aufenthalt hat sich mehr als gelohnt
...wir sind begeistert!!!

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Bis zum nächsten mal eure zwei Kiwis